17.05 Offener Treff: Wenn ihr wollt ist es kein Märchen

Ein Film von Henryk M. Broder und Klaus Liebe, bearbeitet und aktualisiert von Cathrin Leopold

Am 14. Mai 1948 ruft David Ben Gurion, politischer und militärischer Kopf der jüdischen Gemeinschaft in Palästina, in Tel Aviv den Staat Israel aus. Nach fast zweitausend Jahren gibt es wieder einen jüdischen Staat auf historischem Boden im gelobten Land. Eine alte Sehnsucht steht vor der Erfüllung – doch nach Verfolgung und Holocaust in Europa bietet die Zuflucht im neuen Staat Israel eine Zukunft voller neuer Probleme, die bis heute nicht gelöst sind. Denn nicht nur die Juden, auch Christen und Muslime betrachten Palästina als das heilige Land.

Die klassische Dokumentation „Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen“ von Henryk M. Broder und Klaus Liebe, bearbeitet und aktualisiert von Cathrin Leopold, zeichnet den steinigen Weg von Theodor Herzls Entwürfen eines jüdischen Staates über die ersten Kibbuzim bis hin zur Staatsgründung nach. Ein Blick in die Geschichte, der deutlich macht, warum es so schwierig ist, eine friedliche Lösung für den Konflikt im Nahen Osten zu finden. Denn wie soll man ein Land aufteilen, das für mehrere Völker Heimat ist?

Radio Raum (Beyerlestr. 1 / DGB Haus / Hintereingang) / 20 Uhr

10.05 Offener Treff: Was ist Anarchosyndikalismus ?

Einführung in Geschichte und Struktur des Anarchosyndikalismus.

Der Syndikalismus, insbesondere der Anarchosyndikalismus, stellt und stellte seit seiner Entstehung eine nicht zu vernachlässigende Strömung innerhalb der außerparlamentarischen Linken dar, deren Ideologie, Handeln und Wirken auch heute noch von enormer Relevanz sind.

1. Mai 2012

Wir fahren nach Mannheim um mit unseren Mannheimer FreundInnen den Naziaufmarsch zu blockieren.

Los gehts mit dem Zug:

Konstanz ab 06:38 Gleis 3
Konstanz-Petershausen ab 06:41 Gleis 1
Allensbach ab 06:47 Gleis 1
Radolfzell ab 06:55 Gleis 5
Singen(Hohentwiel) ab 07:05 Gleis 1

Freundschaft !

26.04 Offener Treff: Geschichte des 1 Mai

Am Donnerstag den 26.04 werden wir der wechselvollen Geschichte des 1 Mai nachspüren.

Alles begann am 1 Mai 1886 mit einem mehrtägigen Streik in Chicago, der am 3 Mai in gewaltätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Arbeiter*innen gipfelte, welche mehrere Tote und unzählige Verletzte forderten. Die zweite Internationale beschloss in Gedenken an die Opfer des „Haymarket Riot“ den 1 Mai nun jedes Jahr als internationalen Kampftag der Arbeiter*innenbewegung zu begehen. In folge fanden weltweit an diesem Tag Massenstreiks und Demonstrationen statt. 1933 besetzten die Nazis den Tag als „Tag der nationalen Arbeit“, nur um einen Tag später die Gewerkschaftshäuser zu besetzen und die Gewerkschaften zu zerschlagen.
Nach 1945 war der 1 Mai in der DDR von staatlicher Seite besetzt, in der BRD von den reformistischen Gewerkschaften. 1987 änderte sich die Situation jedoch mit einem Aufstand im Berliner Bezirk Kreuzberg. Dieser belebte die ursprüngliche sozialrevolutionäre Stoßrichtung des Tages und wirkte in der revolutionären 1 Mai Demo in Berlin bis heute nach.

Radio Raum (Beyerlestr. 1 / DGB Haus / Hintereingang) / 20 Uhr

19.04 Offener Treff Film chasseur de skins

Am kommenden Donnerstag schauen wir zusammen den Film : Chasseur de Skins. Die Dokumentation berichtet über den antifaschistischen Kampf in den 80er Jahren in Frankreich, vorallem in Paris, gegen Neonazis. Diese waren zu dieser Zeit für extreme Gewalttaten gegen migrantisch oder alternativ aussehende Menschen verantwortlich, bis sich unter den Jugendlichen der betroffenen Städte und Stadtteile Widerstand regt. Im Anschluss wieder gemütliches Zusammensitzen und Raum für Diskussionen.

Radio Raum (Beyerlestr. 1 / DGB Haus / Hintereingang) / 20 Uhr

Offener Treff 12.04 Guerilla Gardening

In den hässlichen Städten dieser Welt spriessen plötzlich Blumen wo Hundekot sich türmte. Tomaten und Salatköpfe neben stinkenden Verkehrsadern der Metropolen, auf ehemals verwildertem Privatbesitz. Wir wollen am nächsten Donnerstag die Konzepte des Guerilla Gardening und der Gemeinschaftsgärten näher vorstellen und anschliessend auch mit euch zusammen selbst einige „Saatbomben“ herstellen. Also bringt eure Freundinnen und Freunde mit und lasst uns die Gegend um den Radioraum etwas aufpeppen.

Bis Donnerstag und Freundschaft !

Radio Raum (Beyerlestr. 1 / DGB Haus / Hintereingang) / 20 Uhr

05.04 Offener Treff Film: the green wave

Nach dem sehr entspannten Spieleabend letzte Woche, nun wieder mal ein Offener Treff mit etwas mehr Inhalt. Am Donnerstag wollen wir den Film “ The Green Wave “ anschauen.

Als Dokumentarfilm-Collage bebildert THE GREEN WAVE das dramatische Geschehen und erzählt von den Gefühlen der Menschen hinter der Revolution. Facebook-Nachrichten, Twitter-Botschaften und eingestellte Internetvideos flossen in die Gestaltung des Filmes ein, und Hunderte echte Blogeinträge dienten als Vorlage für die Erlebnisse und Gedanken zweier junger Studenten, deren Geschichte sich als roter Faden durch den Film zieht. Der Film schildert ihre anfängliche Hoffnung und Neugier, ihre verzweifelte Angst und den Mut, trotzdem weiter zu kämpfen. Diese fiktiven ‚Handlungsstränge’ wurden als Motion Comic animiert – eine Art bewegter Comic – und umrahmen die hautnahen Bilder der Revolution und die Interviews mit bedeutenden Menschrechtlern und Exil-Iranern. Ali Samadi Ahadis Dokumentarfilm ist eine hoch aktuelle Chronik der ‚grünen Revolution’ und ein Denkmal für all jene, die an mehr Freiheit glaubten und dafür ihr Leben ließen.

Im Anschluss wie immer gemütliches Zusammensitzen und sollte irgendwer Bock auf Vokü haben, bitte melden.

Radio Raum (Beyerlestr. 1 / DGB Haus / Hintereingang) / 20 Uhr

Am 16 März: Antifaschistische Demonstration in Konstanz

Die Mordserie neofaschistischer Mörder an ausländischen Mitbürgern und einer Polizistin ist nur die Spitze der Gewaltspirale, der seit über 20 Jahren nahezu 200 Menschen in Deutschland zum Opfer fielen. Unter den Augen des Verfassungsschutzes findet diese
Mordserie statt. Neonazis verfassen Todeslisten. Die Umstände des Todes unschuldiger MitbürgerInnen werfen viele Fragen auf. Wer half den TäterInnen? Was wussten die Geheim-„Dienste“ über sie und ihre Aktivitäten? Warum sind die Sicherheitsbehörden nicht massiv eingeschritten? Wie ist es möglich, dass Neonazis in unserem Land – unter den Augen des Verfassungsschutzes und anderer Sicherheitsbehörden – ungehindert ihre menschenverachtende, rassistische und antisemitische Weltanschauung verbreiten dürfen? Hat unsere Gesellschaft so wenig aus der Geschichte gelernt? Schleppende Ermittlungen von Staatsanwaltschaften gegen Neonazis wurden auch in Konstanz im Nachgang des Überfalls von Nazis auf eine Veranstaltung am 16. März 2007 bekannt. Während die Konstanzer Polizei vorbildliche Arbeit leistete, wurden die Ermittlungsverfahren von der Staatsanwaltschaft gegen gewalttätige und amtsbekannte Neonazis eingestellt und keine Strafverfahren eingeleitet. Ähnliche Vorgänge wurden um den Neonazi-Überfall auf eine Landtagskandidatin mit Migrationshintergrund 2011 in Konstanz bekannt. Die Forderungen des Konstanzer Aufrufes von 2007 bleiben aktuell: „Wir wollen uns in Konstanz für ein gesellschaftliches Klima einsetzen, in welchem es für braune Hetze und rechte Gewalt weder Platz noch Verständnis gibt und alle Menschen ohne Angst und Diskriminierung leben können.“ Viele Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und der gesamte Gemeinderat der Stadt Konstanz unterstützten 2007 diesen Aufruf. Aufgeklärt werden muss dringend die Rolle des Verfassungsschutzes im Zusammenhang mit den Morden des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU). Es gibt Hinweise darauf, dass Agenten des Verfassungsschutzes an etlichen Tatorten anwesend waren. Dass Steuergelder an Neonazis bezahlt
werden, die für den Verfassungsschutz in der NPD und nahe stehenden Kameradschaften „arbeiten“, ist seit langem bekannt. Angeblich ist das zur Überwachung der Neonazis nötig – verhindert aber die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die NPD. Wir gehen davon aus, dass es nicht DemokratInnen sind, die für den Verfassungsschutz arbeiten, sondern Neonazis, die unwichtige Informationen verkaufen, um so ihre politische Arbeit zu finanzieren. Ohne die Wahlkampfkostenerstattung aus Bundestags- und Landtagswahlen könnte die NPD schon lange nicht mehr ihre „Arbeit“ finanzieren. Mordhetze gegen politisch Andersdenkende, ausländische und jüdische
MitbürgerInnen wären längst nicht so wirkungsvoll, wenn die Finanzquellen der neofaschistischen Szene mit der NPD im Mittelpunkt endlich trockengelegt würden. Deshalb unterstützen wir die Forderung nach sofortigem Abschalten aller Quellen des Verfassungsschutzes in der NPD, um der Innenministerkonferenz endlich zu ermöglichen, das Verbotsverfahren gegen die NPD erneut beim Bundesverfassungsgericht zu starten. Wir sind sicher, dass nur so, in Verbindung mit einem wirkungsvoll durchgesetzten Verbot der NPD, rechte Gewalt, Mord und Terror eingedämmt werden können. Deshalb demonstrieren wir am 16. März 2012 in Konstanz.

Es rufen auf (in alphabetischer Reihenfolge): Aktionsgemeinschaft „Das bessere Verkehrskonzept“, Alevitischer Kulturverein Radolfzell e.V., ATIF, Buchladen Zur Schwarzen Geiss, Contrast JungendKultur e.V., DGB-Region Südwürttemberg – Ortsverband Konstanz, Die Linke Kreisverband Konstanz, Die Linke.SDS Konstanz, Emanzipatorische Gruppe Konstanz, Evangelische Frauenarbeit des Kirchenbezirks Konstanz, Gemeinderatsfraktion der Freien Grünen Liste, Gemeinderatsfraktion der SPD, Gemeinderatsfraktion und Ortsverband der FDP, IG Metall Verwaltungsstelle Singen, Judo-Club Konstanz e.V., junges Theater Konstanz, Konstanzer Aufruf gegen Neofaschismus, Konstanzer Friedens- Initiative, Linke Liste Konstanz, Linksjugend [solid] Konstanz, MLPD Bodensee, SJD – Die Falken Kreisverband Konstanz, SPD Ortsverein Konstanz, Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz, Thai-Box-Club Singen e.V., Ver.di, Bezirk Schwarzwald-Bodensee, VVN – BdA Konstanz-Singen

15.03 Offener Treff: Antifa heißt Bastelarbeit

Am Donnerstag gibts einen offenen Treff mit Bastelarbeiten für die Demo gegen rechte Gewalt am Freitag! Wir brauchen noch Transpis und ähnliches und wollen das in gemütlicher Runde mit euch zusammen machen!
Ausserdem gibts noch eine Mitmachvokü, bei der gern alle mitbringen können was sie Zuhause haben und wir kochen dann alle zusammen was leckeres draus!

Wir freuen uns auf euch!

Bringt FreundInnen mit!

Radio Raum (Beyerlestr. 1 / DGB Haus / Hintereingang) / 20 Uhr

08.03 Internationaler Frauentag mit einem Workshop über Sexismus


Am 8. März findet der 101. internationale Frauentag statt. Dazu gibt es einen Workshop zum Thema Sexismus:

Warum sitzen eigentlich an der Kasse bei Aldi fast nur Frauen? Warum wird von Jungs meist erwartet, von Technik eine Ahnung zu haben? Und warum pfeifen Bauarbeiter immer nur den Mädchen hinterher? Sexismus begegnet uns nicht nur in Videos von Sido und Konsorten, sondern regelmäßig in unserer alltäglichen Umgebung, oft ohne dass es uns bewusst ist. In dem Workshop wollen wir uns an Hand einiger Beispiele dem Thema „Sexismus“ annähern und der Frage nachgehen, warum die Abschaffung des sogenannte „Patriarchats“ nicht nur für Mädchen und Frauen wünschenswert ist, sondern auch Jungs und Männer davon profitieren würden.

Auch die Chancengleichheitsstelle der Stadt Konstanz bietet in Zusammenarbeit mit Konstanzer Frauengruppen und Einrichtungen von 1. bis 31. März 2012 ein abwechslungsreiches Programm.

Radio Raum (Beyerlestr. 1 / DGB Haus / Hintereingang) / 20 Uhr



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