Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Programm April

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Demonstration: Singen Nazifrei!

Demonstration gegen Nazis in Singen, am 28.2.2015, ab 11 Uhr, Hauptbahnhof Singen

Am 28. Februar wollen Faschisten durch Singen marschieren. Der Kreisverband Konstanz-Bodensee der NPD hat eine Demonstration unter dem Motto „Asylflut stoppen“ bei der Stadt Singen angemeldet, mit der er Ängste und Vorurteile schüren will, um die nationalistische und rassistische Ideologie der Partei als vermeintliche Lösung sozialer Probleme zu verbreiten.

Die NPD will offensichtlich an die Mobilisierungserfolge der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung in den vergangen Monaten anknüpfen, um der eigenen, menschenverachtenden Propaganda Gehör zu verschaffen. Wohin das führt, zeigen nicht nur der sprunghafte Anstieg von gewalttätigen Übergriffen auf Flüchtlinge im Windschatten der rechtsnationalen Wutbürger und die NSU-Morde, an denen auch Leute aus dem NPD-Umfeld verstrickt waren. Die Rechtsextremisten erhoffen sich, dass gerade in Städten wie Singen, wo sich die Arbeits- und Lebensbedingungen zunehmend verschlechtern und in denen viele MigrantInnen aus unterschiedlichsten Ländern leben, ihre Hetze auf einen fruchtbaren Nährboden fällt.

Dem gilt es entschieden entgegenzutreten. Wir rufen dazu auf, am 28. Februar deutlich zu machen, dass es in Singen für braunes Gedankengut und rechte Gewalt weder Platz noch Verständnis gibt, dass die Stadt ein Ort ist, in dem alle Menschen ohne Angst und Diskriminierung leben können. Die Grenzen verlaufen zwischen reich und arm, nicht zwischen Deutschen und MigrantInnen. Wer vor Krieg, Unterdrückung und Elend flieht, verdient Hilfe, keine Verfolgung.

Deshalb wollen wir am 28. Februar den Nazis zeigen, dass sie mit ihren menschenverachtenden Parolen in Singen, und nicht nur da, nichts zu suchen haben. 70 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz darf die Stadt nicht zum Ort faschistischer Propaganda werden. Stellen wir uns quer!

Aktionsbündnis Abschiebestopp Konstanz | AStA Uni Konstanz | Contrast Jugendkultur e.V. | Die Falken Ortsverband Konstanz | DIE LINKE. Kreisverband Konstanz | DIE PARTEI Konstanz | GEW-Kreisverband Konstanz | Initiative für Offenes Gedenken in Radolfzell | Initiative Stolpersteine in Radolfzell | Input Konstanz | Jusos Konstanz | Linke Liste Konstanz | Linksjugend [solid] Konstanz | LinksRhein | Marxistischer Gesprächskreis Konstanz-Singen | Offenes Antifa-Treffen Villingen-Schwenningen | Radioraum-Kollektiv | VVN-BdA Kreisvereinigung Konstanz

Programm für den Februar

22. Januar Vortrag: Was von Marx zu lernen wäre

Überfluss und Armut, Arbeitsstress und Arbeitslosigkeit, Lebensmittelskandale, Pleitewellen, Millionen Hungernde, Milliarden für Bankenrettung – an Missständen, die beklagt werden mangelt es nicht. Sie werden „schonungslos aufgedeckt“ – und die dann folgenden „Erklärungen“ folgen alle dem gleichen Muster: irgendetwas ist da schief gelaufen, da hat irgendwie „der Markt“ nicht Funktioniert, da muss es dann auch „Schuldige“ geben, welche das eigentlich segensreiche Wirken der „Marktwirtschaft“ be- und verhindert haben – z.B. indem sie „gesundes Gewinnstreben“ durch „Profitgier“ ersetzt haben. Da sind sich sogar Linke und „Liberale“ einig – nur ob „mehr Staatliche Kontrolle“ oder die „Wiederherstellung wirklicher Marktkräfte“ helfen sollen macht dann den Unterschied.

Marx musste die ‚sozialen Missstände’ im Kapitalismus nicht erst ‚aufdecken’. Armut und Arbeitshetze in einem reichen Land findet man auch heute wie damals reichlich vor.
Die Wirkungen dieser Produktionsweise wollte Marx eben nicht als Ausnahme, Skandal oder Ungerechtigkeit einsortieren, sondern ihre Notwendigkeit für diese Form der Reichtumsproduktion nachweisen: „Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ‚ungeheure Warenansammlung‘, die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware“.

Gerade wenn sich alle Welt über die Krise der Geldwirtschaft sorgt, lohnt sich einmal die Frage, wie dieses Wirtschaftssystem eigentlich funktioniert: Die „Kritik der politischen Ökonomie“, so der Untertitel des Werkes, erklärt, woher der Reichtum im Kapitalismus kommt und wie sich darin Nutzen und Schaden dauerhaft verteilen.

An dem Kapitalismus, den Marx in der Phase seines Entstehens analysierte und kritisierte, hat sich seit seinen Tagen dies und das, aber nichts Wesentliches geändert. Immer noch ist die Vermehrung des Geldes der beherrschende Zweck, für den gearbeitet wird – und das ist keineswegs ein geschickter Umweg zur besseren Befriedigung der Bedürfnisse; noch immer sind die arbeitenden Menschen Kostenfaktor, also die negative Größe des Betriebszwecks; noch immer findet die Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit, der größten Quelle des materiellen Reichtums, ausschließlich statt, um Löhne zu sparen und Arbeitskräfte zu entlassen – also um den Arbeiter ärmer zu machen.

Wegen dieser Aktualität, und nur wegen ihr, verdient es der längst verblichene Denker, dass man sich seiner erinnert. Seine Bücher helfen, die ökonomische Wirklichkeit heute zu erklären. Marx bietet ungewohnte Gedanken über Gebrauchswert und Tauschwert, konkrete und abstrakte Arbeit, Geld und Nutzen, Arbeit und Reichtum – paarweise Bestimmungen, die unsere moderne Welt nicht mehr auseinander halten kann, während sie tatsächlich die härtesten Gegensätze enthalten.

Referent: Dr. Theo Wentzke vom Gegenstandpunkt-Verlag (http://www.gegenstandpunkt.com/)

Die Veranstaltung wird von den Falken-Ortsverbänden Mannheim und Heidelberg, sowie von der Gruppe „In bester Gesellschaft“ (http://inbestergesellschaft.wordpress.com/) organisiert.
Sie ist Teil einer landesweiten Veranstaltungsreihe von verschiedenen Ortsverbänden der Falken.

Mehr Infos dazu gibts hier:
http://antikapitalismusbw.blogsport.de/

Hier ist die zentrale Facebookseite, auf der hier alle Vortäge, in allen Städten findet:
https://www.facebook.com/events/536308933179442/

Die Vortragsreihe soll auch als Vorbereitung auf ein Seminarwochenende dienen:
https://www.facebook.com/events/780923558641122/

Donnerstag // 20 Uhr // RadioRaum (Beyerlestraße 1 / DGB Haus / Hintereingang)

Programm für den Januar

flyer_januar_2015

Der RadioRaum braucht eure Unterstützung!

Hallo liebe Freundinnen und Freunde,

die Räumlichkeit der SJD – Der Falken Konstanz der RadioRaum im Keller des DGB Hauses ist momentan in akuten Finanzierungsnöten. Die fristlose Kündigung der Räumlichkeiten konnte mit Unterstützung des Landesverbandes gerade noch abgewendet werden – Geld fehlt jedoch an allen Ecken und Enden! Um unser Ziel einer sicheren monatlichen Finanzierung des Raumes zu erreichen sind wir dringend auf SpenderInnen angewiesen. Von Einzelspende bis zum monatlichen Dauerauftrag, alles hilft uns den Raum zu erhalten. Gespendet werden kann auf folgendes Konto:

Empfänger: Falken Konstanz
Konto-Nr.: 0226651608
BLZ: 69291000
IBAN: DE65692910000226 651608
BIC: GENODE61RAD
Verwendungszweck: Spende RadioRaum

Freundschaft! Euer Ortsverband Konstanz